Angebote für Teams
Für ein großes Bauprojekt in den USA wurden sehr viele Arbeiter gebraucht. Es meldeten sich die unterschiedlichsten Leute, darunter auch eine Gruppe von Indianern.
Als nun der erste Arbeitstag kam, trafen die Bauarbeiter pünktlich am Treffpunkt ein und wurden zur Baustelle gefahren. Sie zogen sich um und begannen ihre Arbeit. Nur die Indianer setzen sich ruhig auf eine Bank und warteten. Als der Baustellenleiter dies sah, fragte er empört: " Was macht ihr? Warum arbeitet ihr nicht wie all die Anderen?"
Die Indianer sahen verblüfft zuerst sich an und dann den Baustellenleiter. "Meister, unsere Körper sind da, aber unsere Seelen noch nicht."
Betriebliche Gesundheitsförderung
Betriebliche Gesundheitsförderung leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung zur Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter und gleichzeitig erhöht sie die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Denn dort wo ein "gesundes" Arbeitsklima herrscht, arbeiten motivierte Mitarbeiter, die einen geringen Krankenstand aufweisen. Der Schwerpunkt meiner Angebote für die betriebliche Gesundheitsförderung liegt in den Bereichen:
* Teambildung und Supervision
* Selbsterfahrung
* Stressbewältigung und Burn-out-Prophylaxe
* Suchtprävention und Doping am Arbeitsplatz
* Umgang mit suchtkranken Mitarbeitern
Teambildung und Supervision
Berufliche Supervision ist eine "Beratung im beruflichen Kontext" und soll Kolleginnen und Kollegen befähigen, ihre berufliche Situation zu reflektieren. Im tagtäglichen Kontakt mit Menschen sind Konflikte und Konfliktsituationen unabdingbar. Das Verhältnis zwischen Mitarbeitern, Mitarbeitern und Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden und Mitarbeitern und Auszubildenden kann durch einen Konflikt belastet sein.
Ziel…..
Die gestalttherapeutische und gestaltpädagogische Supervision bietet einen prozessorientierten Ansatz. Ich nehme die Situation im Team oder des einzelnen Mitarbeiter in seiner aktuellen Phase auf und fördere durch ressourcenorientiertes Vorgehen die Stärken der Mitarbeiter für eine positive Veränderung des Konfliktes. Mögliche Schwächen können dabei in Stärken umgewandelt werden und zu einer Optimierung der Arbeitsqualität führen. Darüber hinaus trägt die supervisorische Arbeit zur Motivation der Mitarbeiter bei. Sie erkennen durch den bewussten eigenen Prozess die Stärken ihrer Handlungsfähigkeit.
Ihr Nutzen….
- Motivierte und kreative Mitarbeiter, deren Arbeitsqualität nicht durch Konflikte gemindert wird.
- Gesündere Mitarbeiter, weil nachweislich Konflikte am Arbeitsplatz krank machen können
- Eigenverantwortliche Mitarbeiter, die diese Fähigkeit auch in der Qualität ihrer Arbeit ausdrücken können.
- Ein gutes und offenes Arbeitsklima.
Methode…..
Mit gestaltpädagogisch, kreativem ganzheitlichen Ansatz werden die Mitarbeiter in den Bereichen:
- Wahrnehmung (Eigen- und Fremdwahrnehmung)
- Kompetente Kommunikation
- Selbstreflexion
- Gruppenkompetenz und dem
- entdecken neuer Handlungsspielräume geschult.
Ich biete Einzelsupervisionen zu speziellen Frage- oder Problemstellungen an oder regelmäßige Supervisionen, um einen kontinuierlichen Optimierungsprozess zu unterstützen.
Selbsterfahrung
Ziel….
Der Selbsterfahrung im beruflichen Zusammenhang ist es, die Art der Tätigkeit an sich, deren Umsetzung und dabei entstehenden Motivation oder Handlungsstrategien zu entdecken und Visionen von Veränderung wahrzunehmen und zu überprüfen.
Themen sind:
- Wo stehe ich jetzt beruflich und privat?
- Welche Stärken und Schwächen habe ich?
- Wie kann ich Schwächen in Stärken wandeln?
- Welche präventiven Maßnahmen wirken in Stress-Situationen?
- Wie kann ich wichtige vorhandene Ressourcen mobilisieren und dauerhaft beibehalten?
Dabei entdecken die Mitarbeiter Möglichkeiten :
- eigene, momentan nicht so deutliche Ziele, die sie im Alltag verändern möchten
- wie Sie sich häufiger wohl bzw. besser fühlen können
- wie Sie Ihre Grenzen erkennen, annehmen und kommunizieren können
- wie Sie mit Konflikten konstruktiv umgehen können und
- Sie sicher herausfinden, wohin Sie sich verändern möchten.
Stressbewältigung & Burn-out-Prävention
um eigene Ressourcen zuerkennen und mit vorhandenen besser haushalten zu können. Das wiederum fördert Gesundheit und Motivation für den Beruf.
Nur was vorher in Begeisterung "entfacht" war, kann später durch Frustration und Überforderung "ausbrennen"!
Ziel…..
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
- erhalten grundlegende Informationen zur Stressphysiologie und zu den vielfältigen Möglichkeiten des Stressabbaus sowie der Stressvermeidung,
- erfahren Körperwahrnehmungsübungen und Entspannungstechniken die ein Gefühl vermitteln für die eigenen Ressourcen der Stressbewältigung.
- erkennen während des Seminars verschiedene Fertigkeiten mit den eigenen Stressoren kreativ umzugehen, so dass sich neue Wege für ein effektives Zeitmanagement entwickeln lassen.
Dabei liegt der Fokus der Fortbildung auf einem ganzheitlichen Lernen, das von der Wahrnehmung, dem Kontakt, der Kreativität und der Phantasie der Teilnehmer/Teilnehmerinnen geprägt ist. Stressbewältigung bietet die Möglichkeiten Energie zu tanken und Kraft zu schöpfen, fundierte Kenntnisse zum Thema zu erfahren, sowie voller Ideen und Anregungen für die Umsetzung im Alltag.
Suchtprävention & Doping am Arbeitsplatz
Die stetig steigende Zahl Suchtkranker in Deutschland erfordert gerade im beruflichen Umfeld zunehmend präventive Maßnahmen. Der Gesundheitsreport 2009 der Krankenkasse macht deutlich, wie schnell Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der aktuellen problematischen Wirtschaftssituation zu Suchtmitteln oder Medikamenten greifen, die ihre Arbeitsleistung optimieren oder die vorhandenen Probleme und den oftmals vorherrschenden Stress am Arbeitsplatz reduzieren und als Möglichkeit zum "Abschalten" genutzt werden. Laut o.g. Bericht sind jedoch die Zahlen zum Doping am Arbeitsplatz derart beunruhigend, dass auch hier präventive Maßnahmen für den Erhalt der Gesundheit unabdingbar sind.
Ziel…..
Der Suchtprävention ist die Mitarbeiter für ihr potentielles oder aktuelles Suchtverhalten zu sensibilisieren und Alternativen für einen gesünderen Umgang mit Genussmitteln zu erkennen. Hintergründe für das Suchtverhalten zu entdecken und alternative Handlungsstrategien für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten zu ermöglichen.
Umgang mit suchtkranken Menschen
Sucht hat viele Gesichter. Neben Alkohol und Tabak sind die "modernen Süchte" immer mehr im Trend. Glückspielsucht, Kaufsucht, Internetsucht, Handysucht, Internetspielsucht etc. Die Liste der so genannten stoffungebundenen Süchte in unserer heutigen Konsumgesellschaft ist lang und sehr variabel. Laut dem Jahresbericht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS e.V.) gibt es in Deutschland schätzungsweise mehr als 220.000 Menschen die an pathologischer Glücksspielsucht leiden. Hinzu kommen potentielles Suchtverhalten und Abhängigkeiten mittels stoffgebundener Suchtmittel:
- 4,7% der gesamten Bevölkerung (ca. 2,4 Mill.) Cannabiskonsumenten
- 1,2% der gesamten Bevölkerung (ca. 645.000) nehmen außer Cannabis andere illegale Drogen
- 31,9% der Bundesbürger sind Raucher und § 33% sind durch das Passiv-Rauchen am Arbeitsplatz, Gastronomie, eigenen Familie belastet.
- 18,3% der Bundesbürger weisen einen riskanten Alkoholkonsum von mehr als 24mg reinem Alkohol pro Tag auf. Das entspricht 9,5 Millionen Menschen.
Oftmals wird das Thema Sucht gerade am Arbeitsplatz aber auch in der Familie tabuisiert oder verniedlicht.
In Deutschland lebt ca. 7 - 8 Millionen Menschen mit einem Süchtigen zusammen. Diese Menschen (Lebenspartner, Kinder, Eltern andere Angehörige oder andere Bezugspersonen) reiben sich beim Helfen, Retten, Regeln, Versorgen, Beschützen und Kontrollieren auf. Sie versuchen das Suchtverhalten nach "außen" zu verheimlichen oder zu verniedlichen. Dieses Verhalten wird von Therapeuten als Co-Abhängigkeit bezeichnet.
Ziel….
Ich biete zu diesem Themengebiet Seminare an, die den Umgang mit suchtkranken Menschen thematisieren, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und ermögliche den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gleichzeitig die Unterstützung für ihre Gefühle wie Ohnmacht, Wut und Hilflosigkeit (die Suchtkranke bei ihren Mitmenschen hervorrufen können).
Themen der Fortbildung sind:
- Themeneinstieg und Basiswissen Sucht
- Situation Suchtkranker Menschen
- Rolle der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Hilfesysteme und Netzwerke
- Auswertung und Reflexion
Die Fortbildung bietet eine Unterstützung und eine Sensibilisierung für den Umgang mit suchtkranken Kolleginnen und Kollegen.

