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Einführung in die Gestalttherapie – Inneres Wachstum und Haltung – 3 Module

 

Diese Zusatzqualifiktation bietet mit ihren 3 angebotenen Modulen eine Einführung in die Gestalttherapie und vermittelt Kenntnisse in den wichtigsten Kernkompetenzen der Gestalttherapie.

Diese Fortbildung richtet sich an alle Interessierte an der Gestaltarbeit! Es ist keine therapeutische Vor- oder Ausbildung erforderlich.

Wir beschäftigen uns im Wesentlichen mit dem „Dazwischen“, also das, was Therapeut*in und Klient* in miteinander verbindet. Im Vordergrund steht die wertschätzende Mitmenschlichkeit, die zur Aufrechterhaltung von Würde, Unversehrtheit und Selbstbestimmung dient.

Die folgenden Inhalte werden in 3 Modulen (jeweils freitags – sonntags) vermittelt:

Wir widmen uns

  • in kurzen Abrissen dem theoretischen Hintergrund: Was ist eigentlich Gestalttherapie?
  • dem „Experiment“ in der Gestalttherapie: das bedeutet, die Möglichkeit alle verborgenen Anteile (Bedürfnisse, Muster etc.) lebendig werden zu lassen. Dies ermöglicht den Teilnehmer*innen die Freiheit, neue Erfahrungen im Hier & Jetzt zu entdecken.
  • immer wieder dem „Hier & Jetzt“: denn alles Denken und Fühlen geschieht immer nur in der Gegenwart. Nur die Gegenwart bietet die Möglichkeit die Wirkung vergangener Ereignisse und Erfahrungen reflektieren und integrieren zu können.
  • dem Dialogischen Prinzip der Gestalttherapie: die auf der dialogischen Haltung im Sinne Martin Bubers (Ich-Du-Beziehung) basiert. Die Teilnehmer*innen erfahren, dass in allen psychischen Themen auch eine Beziehungsstörung zugrunde liegt (zu sich selbst, zu anderen und der Welt) und wie die gestaltische Begegnung „auf Augenhöhe“ sein Gegenüber wertschätzt, ohne einen Zweck zu verfolgen.
  • den Zonen des Gewahrseins: diesbedeutet, die verschiedenen Ebenen des Gewahrseins zu erfahren (Innere Zone: körperlich – affektiver Zustand, äußereZone: Kontakt mit der Außenwelt über die Kontaktfunktionen: sehen, hören, sprechen, tasten, berühren, riechen und bewegen, mittlere Zone: die alle Modi umfasst, die sowohl unseren inneren als auch äußeren Stimuli Sinn geben (Denken, Emotionen, Phantasien etc.).
  • der Phänomenologie, die im Ansatz darin besteht, so nahe wie möglich an der Erfahrung des Menschen zu bleiben, anstatt zu deuten. Ihm beim Explorieren und Bewusstmachen zu helfen, wie er seiner Welt Sinn verleiht. Dies gelingt nur, wenn die Vor-Urteile und Vor-Annahmen außer Acht gelassen werden und nur das unmittelbar Beobachtete und Erlebte berücksichtigt wird.
  • der Arbeit mit Polaritäten: die Art, wie Menschen ihre Lebenswelt in Gegensätzen bzw. Polaritäten leben. Wir greifen Beispiele wie Vergangenheit - Zukunft, Kontakt - Rückzug oder Bindung - Spaltung, um nur einige zu nennen, auf.
  • der Selbsterfahrung, so dass die Teilnehmer*innen durch die Arbeit an eigenen Themen die Gestalthaltung entdecken können. 

    Veranstaltungsort:

    Alle Module finden im Kristallzentrum in Mauer statt:

    Kristallzentrum, Sinsheimer Straße 5, 69256 Mauer (bei Heidelberg)

  • Termine: 18.09.2020 - weitere Termine werden noch bekannt gegeben.

  • Kosten pro Modul: 350,-€ plus 19% MwSt.

Leitung:

Karin Becker-Weißkopf, Praxis BlickinsLeben

Heidi Haschka, Gestalttherapeutin aus Wien